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+++Eine bislang unbekannte Karikatur von Hitler konnte 2/16 nachgewiesen werden. Sie stammt aus dem Jahr 1926.

+++ Vor kurzem konnte der Sammlung eine neue Vater und Sohn-Zeichnung hinzugefügt werden. Es handelt sich um ein bis dato unbekanntes Motiv.

+++ Erneut konnten Romanillustrationen von Ohser antiquarisch nachgewiesen und der Sammlung zugeführt werden. Es handelt sich einmal um vier weitere farbige Umschlag-Zeichnungen (vgl. auch unten November 2007) zu einem Roman. Zudem konnte eine hochkarätige Titel-Illustration zu einem kaum mehr zu findenden Roman identifiziert werden.


+++ Ein bestens erhaltenes Original-Aquarell von Marigard Bantzer aus den 20er Jahren konnte der Sammlung hinzugefügt werden.

+++ Vor kurzem konnte neben einigen weiteren Zeichnungen und einer Photographie Erich Kästners in Paris, aufgenommen von Ohser, eine neue Portraitzeichnung des Ohser-Freundes und -Lehrers Albert Schaefer-Ast für die Sammlung erworben werden. Die Zeichnung Ohsers stammt aus den Anfängen der 40er Jahre. Auf der Rückseite befindet sich ein Ohser-Portrait, vermutlich von Schaefer-Asts Hand. 

+++ Am 24.9. 2010 um 15 Uhr wird die neue e.o.plauen Galerie neben dem Vogtland-Museum eröffnet.


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Eines der vermutlich allerletzten Photos von Erich Ohser konnte gefunden werden. Es zeigt ihn auf dem Gelände der UFA in Babelsberg.


+++ Erst kürzlich konnten wieder schöne Rarissima für die Sammlung erworben werden. Es handelt um sich zwei Exemplare des
handgefertigten Büchleins "Frühlingstage in Kamnitzleiten" von 1925 (Auflage 50 Exemplare). Enthalten sind darin je 15 handcolorierte
Drucke. Entstanden ist die kleine Erinnerungsbroschüre nach einem Ausflug der Klasse von Walter Buhe (Staatliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe) mit seinen Schülern nach Kamnitzleiten in der rechtselbischen Böhmischen Schweiz.
Eines der beiden Exemplare stammt aus dem Besitz von Marigard Klumbies (damals noch Bantzer) und enthält eine handschriftliche
Lobeshymne auf
Marigard von ihrer Freundin Eva Luther, die zu jeder Zeichnung ein kleines Gedicht geschrieben hat. Von Erich Ohser stammt ebenfalls eine je unterschiedlich handcolorierte Zeichnung. Es konnte von diesem frühen Werk Ohsers lediglich ein Exemplar in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig nachgewiesen 
werden.



Marigard Bantzer



+++ 5. Plauener Nacht der Muse(e)n am Freitag, 4. Juni 2010 ab 18.00:
In der e.o.plauen Galerie findet ab 18.00 bis nach Mitternacht ein vielfältiges Programm statt u.a. mit Porträtzeichnen, Tanztheater, Quiz, Jazzkonzert, Führungen durch die Ausstellung.


+++ Ausstellung: "Vielgezeigt - Ungezeigt"
Der bekannte und der unbekannte Erich Ohser.
Skizzen, Stenogramme und Capriccios aus den zwanziger Jahren.
Merchandising-Artikel zu Vater und Sohn vor und nach 1945 (Sammlung Fischer Zwickau)
Ort: e.o.plauen Galerie, Bahnhofstraße 36, Plauen
Zeit: bis Ende April 2010


+++ Neben seinen Selbstkarikaturen wurde Erich Ohser auch von fremder Hand karikiert. Zwei Beispiele befinden sich nun in unserer Sammlung.


+++ Ausstellung: "Treffsicher" – Karikaturen und Humorzeichnungen Ort: KV Freunde Aktueller Kunst e.V. - Zwickau - Hauptstraße 34-36 (Kunsthaus) Zeit: ab 15.8. 2009 
 

+++ Ausstellung: Heute so, morgen so – Humor im Wandel der Zeit. Humorzeichnungen von 1900 bis 1950
Eröffnung: Dienstag, 28.10. 2008, 19 Uhr.
Ausstellungsdauer:Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende April.
Ort: Best Western Hotel Straßburger Tor. Straßberger Str. 37-41, 08527 Plauen


+++ Vortrag (Klaus Fischer): "Erich Ohser und die Karikatur"
Ort: KunstHaus Dresden
Zeit: 28.2. 2008, 19 Uhr


+++ Veranstaltung:

Der „Eulenspiegel” in der DDR - Ventil? Witzblatt? Propagandainstrument? Oder alles zusammen?
Vortrag über die Geschichte der Zeitschrift „Eulenspiegel”
Torsten Kohlschein (Redakteur der „Freien Presse”, Zwickau) 

Angesprochen werden die Gründungsumstände, die redaktionelle und thematische Entwicklung des Blattes, aber auch auf Nebenaspekte wie den „sozialistischen” Satirebegriff in Abgrenzung zur „bürgerlichen” Satire wird eingegangen, auf Kontroll- und Lenkungsmechanismen der Zeitschrift, Dinge wie die Frage der Zensur, warum es Zeichner gab, die auf bestimmte Ressorts beschränkt waren und vieles mehr.

17.1. 2008, 19.30 Uhr, Galerie e.o.plauen, Bahnhofstraße 36, Plauen 


+++ Am 14.12. 2007 um 19 Uhr wird in Zusammenarbeit mit unserem Ausstellungsprojekt in der e.o.plauen-Galerie in Plauen eine Ausstellung zum Thema "Der frühe Ohser" eröffnet.
Unbekannte Zeichnungen und Veröffentlichungen stehen im Vordergrund der Ausstellung. Dazu gehören Zeichnungen aus den 20er Jahren, in denen Ohser beispielsweise seine Mutter, seinen Bruder Hellmuth oder den russischen Schriftsteller Soschtschenko portraitiert, aber auch Bilder von Tieren, Landschaften und Szenen aus dem gesellschaftlichen Leben. Erstmals sind frühe veröffentlichte, politische Zeichnungen (ab 1926) zu sehen bis hin zu Titelillustrationen aus dem "Vorwärts". 


+++ Im November 2007 konnten 4 farbige, bislang unbekannte Zeichnungen auf einem Buchumschlag als Illustrationen von Ohser identifiziert werden. Ohser verwendete ein Pseudonym, um offiziell nicht gegen Vertragsvereinbarungen zu verstoßen. Diesen zu Folge durfte er nicht mehr in Publikationen außerhalb des Ullstein-Hauses seine Zeichnungen veröffentlichen. 


+++ Seit Frühjahr 2007 können für das Ausstellungsprojekt 16 Aquarelle Ohsers von 1923 einbezogen werden. Sein Lehrer an der Leipziger Akademie Walter Buhe hatte ihn um die zeichnerische Arbeit für eine Verlobung gebeten. Die entstandenen Aquarelle schildern humorvoll den Lebensweg eines Mädchens unter dem Titel: "Von der Wiege bis zur Verlobung". Im Werk Ohsers verfügt dieser Aquarell-Zyklus über einen einmaligen Stellenwert.