Was erwartet Sie auf dieser Webseite? ... Eine Zusammenfassung 


> 5000 Zeichnungen und Graphiken aus dem deutschsprachigen Raum.

   Der Sammlungsbestand umfasst mittlerweile um die 5000 Arbeiten auf Papier, die man 

   als Karikaturen bzw. kritische Kunst im engeren und allerweitesten Sinne bezeichnen

   kann.

> Portraits, Illustrationen, Humorzeichnungen, Karikaturen, Pressezeichnungen,

   Reklameentwürfe, Bildsatire, politische Zeichnungen und weitere Genres sind

   repräsentativ vertreten.

> Gründerzeit, Jugendstil, Klassische Moderne, Expressionismus, Neue Sachlichkeit,

   Kritischer Realismus - Arbeiten aus diesen Stilrichtungen und Epochen stecken den

   Rahmen ab für dieses übergreifende und weiterführende Sammlungsprojekt.

> 900 Künstler und Künstlerinnen - Zeit zwischen 1850 und 1950. Eine kleine

   Auswahl der Zeichnungen ist auf dieser Webseite unter DIE Künstlerliste zu sehen.

> (Fast) alle wichtigen Zeichner aus dem Sammlungsgebiet sind mit zumeist
  
mehreren 
Arbeiten vertreten. Hierzu zählen auch Mappenwerke und bibliophile
   Ausgaben
.

   Es existieren zudem größere Konvolute und Teilnachlässe von einigen Künstlern.

   Einen nicht unbeträchtlichen künstlerischen und zeitgeschichtlichen Wert besitzen
   auch 
jene Zeichnungen, die von unbekannten Künstlern, Gelegenheitszeichnern und

   Laien stammen und über die keinerlei Informationen mehr zu erhalten sind. 

> Eine umfangreiche Bibliothek, deren Bestand sich aus den verschiedensten Bereichen 

   zusammensetzt: Bücher mit Humorzeichnungen, Karikaturen, Satirezeichnungen u.v.m. 
  
- vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Hierzu zählen seltenste Dokumente aus den 
  
genannten und weiteren Bereichen.

   Außerdem haben wir eine Zeitungs- und Zeitschriftensammlung zusammengetragen,

   die auch über kaum mehr auffindbare Blätter aus unserem Sammlungsgebiet verfügt -

   von der Mitte der 19. Jahrhunderts bis ca. 1945. Bestand ca. 200 Titel

   Hinzu kommt ein großer Bestand an Sekundärliteratur aus den Jahren nach 1945.

Von Erich Ohser / e.o.plauen ist der Bestand derart einzigartig, daß er sicher der

   bedeutendste seiner Art ist neben dem des Nachlasses. Für e.o.plauen haben wir auch eine

   wertvolle Sammlung an Merchandising-Artikeln zu Vater und Sohn angelegt -

   vor und nach 1945.

Ausstellungen: Die Sammlung wurde schon mehrfach unter bestimmten thematischen

   Gesichtspunkten ausgestellt. Desgleichen ist eine chronologische oder eine Ausstellung

   möglich, die sich mit nur einem Künstler und dessen Umfeld beschäftigt. Themen sind

   u.a. Alltag, geschlechterspezifische Motive, der Kleinbürger, die feine Gesellschaft, Arm

   und Reich, 1. und 2. WK, die Zeit zwischen den beiden Kriegen, u.v.m.

   Sehr spezielle oder querschnittsorientierte Ausstellungen lassen sich also je nach äußeren

   Gegebenheiten und Interessenschwerpunkten gestalten. Verschiedene Aspekte können 

   bei der Auswahl bzw. Zusammenstellung eine Rolle spielen, wie zum Beispiel:

   Projekte 

   - mit reinen Witz- und Humorzeichnungen, 

   - mit politisch-gesellschaftskritischer Kunst, 

   - mit Portraitkarikaturen,

   - bis hin zu Arbeiten von Künstlern, die man der Klassischen Moderne zurechnet, sofern sie

     sich karikaturenhafter Stilmittel bedienen.



Stand: 22.2. 2016


  Willkommen 

  Ausstellungsprojekte Erich Ohser / e.o.plauen 

  Ausstellungsprojekte Karikaturen, Humorzeichnungen und satirische Kunst 


Lieber Freunde der Zeichnung und Karikatur,
liebe Freunde von Erich Ohser und e.o.plauen,

unser besonderes Interesse gilt dem großen Bereich der Karikatur, der Humorzeichnung, der Bildsatire sowie der politischen, gesellschaftskritischen Graphik im deutschsprachigen Raum. Dies schließt natürlich auch Arbeiten des Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit und ganz allgemein der Klassischen Moderne mit ein, die sich immer wieder karikierender Stilmittel bedienen, wie z.B. der Verzerrung oder Überspitzung. Denken Sie etwa an die prominentesten Künstler Otto Dix oder George Grosz, die Vertreter dieses Brückenschlages sind. Ein wahrlich weites Feld ...
Unsere Sammlung, die letztlich schon einem Archiv gleicht, konzentriert sich dabei auf Originalzeichnungen und -graphiken aus der Zeit von 1850 bis 1950. Durch die flexible Festlegung auf diesen Zeitraum konnten wir neben der Zusammenstellung von vielen prominenten Protagonisten der Moderne (Beckmann, Nolde, Pechstein u.a.) und solchen der Karikatur (Gulbransson, Heine, Thöny, Trier etc.) gezielt auch ein besonderes Anliegen verfolgen: Großen Wert legen wir darauf, Raritäten zu finden und "sicherzustellen".
So sind in unserer Sammlung mittlerweile zahlreiche Künstler mit Originalen vertreten, die kaum
aufzutreiben sind oder nur mit und nach einer umfangreichen Recherche in Auktionen, Graphikkabinetten und abgelegenen Zeichnungsschränken, oder aber es handelt sich schlichtweg um glückliche Zufallsfunde.
Wir haben zudem auch nach thematischen Schwerpunkten eine Strukturierung vorgenommen. Neben einem allgemeinen Querschnitt durch die Kunst und Karikatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ergeben sich Themen wie z.B. Großstadt, Gesellschaft, Krieg, Mensch etc. Neben Kunst und Karikatur besteht ein wesentlicher Teil der Sammlung aus Arbeiten, die der Humorzeichnung zuzuordnen sind. Gerade dieser Bereich funktioniert als eindrucksvoller Spiegel der Zeit, als unmittelbarer Ausdruck dafür, worüber zu bestimmten Epochen gelacht wurde und wie die Künstler adäquate zeichnerische Mittel fanden.

Die Künstler der Sammlung sind nicht nur mit bildkünstlerischen Originalwerken vertreten, sondern vielfach auch mit Illustrationen, die sie für klassische oder zeitgenössische Literatur beisteuerten. Häufig genug handelt es sich dabei um Bücher mit humorvollem Inhalt. Es existiert also eine umfangreiche, in mehrere Sparten aufgeteilte Bibliothek. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei mit über 160 Titeln auf Periodika, Zeitungen und Zeitschriften - eine ganz zentrale Publikationsmöglichkeit für Künstler, um Honorare zu erhalten. Auch existiert ein umfänglicher Bestand an Sekundärliteratur zum Thema Bildsatire.

Unser Projekt begann ursprünglich Zeichnungen und Bücher von Erich Ohser/e.o.plauen zusammenzutragen. Mittlerweile dürfte hier der größte, mit vielen Raritäten gespickte Fundus außerhalb des Nachlasses, der in Plauen liegt, entstanden sein. Allein auf diesem Gebiet lassen sich unterschiedlich gewichtete, repräsentative Einzelpräsentationen einrichten. Übrigens: Rund um Erich Ohser konnten wir im Lauf der Jahre eine umfassende Sammlung von Merchandising-Artikeln und gedruckter Werbung aus der Zeit vor und nach dem Krieg anlegen.

Zu nennen ist noch unser digitales Archiv, in dem viele Daten, Fakten, Abbildungen und Texte aufbewahrt werden. In den letzten zehn Jahren konnte eine permanente Suche im Internet, in Auktionskatalogen, in journalistischen und wissenschaftlichen Artikeln viele Informationen auffinden und sichern, die von heute aus gesehen schon nicht mehr aufzutreiben sind.

Wir möchten Ihnen also gerne verschieden konzipierte Ausstellungen anbieten, die vielleicht für Ihr Haus und Ihr kunstinteressiertes Publikum eine schöne Ergänzung zu Ihrem Ausstellungsprogramm darstellen. Wir haben übrigens zu jedem Thema eine kleine und große Variante vorgesehen, die wir zur Grundlage einer möglichen Ausstellungsübernahme machen können.

Sollten sie Interesse an einem unserer Ausstellungsprojekte haben, dann melden Sie sich doch bitte. Einerseits ist die direkte Übernahme einer fertig strukturierten Ausstellung möglich oder aber wir erstellen zusammen mit Ihnen ein auf Ihre Vorgaben und Wünsche ausgerichtetes Konzept. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen unserer Webseite.

Bitte beachten Sie unsere Stellungnahme zur Arbeit der e.o.plauen-Galerie in Plauen auf der nächsten Seite.


Klaus Fischer



                                                     






Diese Webseite befindet sich stets im Aufbau

Diese Webseite ist optimiert für den Internet Explorer 8

Bitte beachten Sie auch den Frage- und Antwortteil zu Theorie und Praxis der Karikatur in der zweiten Hälfte dieser Webseite.

In Zusammenhang hiermit danken wir Jan Ulrich Kurzweil für seine engagierte Mitarbeit.